Gründe und Behandlungsmöglichkeiten für Haarverlust

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Wie kann man Haarausfall behandeln?

Haarverlust ist ein Thema, welches sowohl Männer als auch Frauen betreffen kann. Viele leiden nicht nur unter den optischen Folgen. Volles Haar wird in Verbindung mit Gesundheit und Vitalität gesetzt. Im Gegensatz dazu wird Haarausfall mit Krankheit assoziiert. Aus diesen Gründen leiden viele Betroffene auch unter psychischen Folgen. Sie fühlen sich in Ihrem Körper unwohl und das Selbstvertrauen leidet. Speziell jüngere Menschen haben unter diesen Folgen zu leiden. Während es im Seniorenalter als normal angesehen wird seine Haare zu verlieren, wird es in jüngeren Jahren als nicht üblich betrachtet.

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Die möglichen Gründe für Haarausfall sind vielfältig. Allerdings gibt es in der heutigen Zeit einige Mittel, die den Haarausfall stoppen und in manchen Fällen sogar das Wachstum der Haare wiederbeleben können.

Wer ist von Haarausfall betroffen?

Vornehmlich sind Männer von der Krankheit Haarausfall betroffen. Erste Anzeichen, dass der Haarverlust einsetzt, sind meist schon im jungen Erwachsenenalter zwischen 20 und 25 Jahren zu beobachten. Das Haar wird lichter oder die Geheimratsecken werden immer sichtbarer. Frauen sind eher seltener betroffen. Falls doch, zeigen sich die Anzeichen sehr häufig nach der Menopause, sprich in einem deutlich höheren Alter als bei den Männern. Einzelne Haare die man im Bett oder nach dem täglichen Kämmen der Haare findet sind noch keine Anzeichen für Haarverlust, sondern gehören zum normalen Zyklus. Fallen jedoch mehr als 100 Haare täglich aus, so spricht man von einem krankhaften Haarausfall.

Welche Formen von Haarausfall gibt es?

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Die Krankheit lässt sich anhand verschiedener Symptome unterteilen. Ebenfalls sind die Gründe für das Auftreten der Krankheit unterschiedlich. Es wird zwischen erblich bedingten, diffusen und kreisrundem Haarausfall unterschieden.

Erblich bedingt: Bei dieser Form von Haarausfall handelt es sich um die am häufigsten auftretende Form. Schon in den Genen ist verankert, dass die Haare der Betroffenen Person ausfallen werden. Bei diesen Personen zeigen sich häufig schon in sehr jungem Alter die ersten Anzeichen für Haarausfall. Vor allem an der Stirn und der Schläfe beginnen die Haare weniger zu werden. Anschließend fallen auch am Hinterkopf die ersten Haare aus. Nach und nach fallen dann immer mehr Haare aus, bis letztendlich eine Glatze entstanden ist. Der Grund für den erblich bedingten Haarausfall ist eine überempfindliche Reaktion der Haarfollikel auf eine besondere Form des männlichen Geschlechtshormons Testosteron. Bei diesem Hormon handelt es sich um DHT. Die sogenannte Anagenphase, in der die Haare ursprünglich wachsen, wird immer weiter verkürzt.

Kreisrunder: Der kreisrunde Haarausfall macht sich durch etwa münzgroße Stellen am Kopf bemerkbar, da an diesen keine Haare mehr vorhanden sind. Der Haarausfall, der vornehmlich an den Seiten oder am Hinterkopf auftritt, ist also auf kleinere Stellen begrenzt. Im Lauf der Krankheit können solche Stellen vermehrt auftreten oder sich vergrößern, bis die Haare letztendlich komplett ausgefallen sind. Diese Form von Haarausfall kann in jedem Alter und sowohl bei Männern als auch Frauen auftreten. Vorwiegend sind aber auch hier junge Männer betroffen. Auslöser ist eine Autoimmunkrankheit, wodurch die körpereigenen Abwehrzellen anstatt Bakterien, die Haarwurzeln angreifen und das Haarwachstum stoppen.

Diffuser: Ist man von dem diffusen Haarausfall betroffen, kann man eine allgemeine Ausdünnung der Haare beobachten. Meistens ist es lediglich eine temporäre Erkrankung, sofern die richtige Behandlung eingeleitet wird. Auslöser für diese Form von Haarausfall können z. B. Stress, eine Schilddrüsenüberfunktion, Medikamente oder auch Infektionskrankheiten sein.

Wie kann man Haarausfall behandeln?

Um Haarausfall zu behandeln hat sich vor allem der Wirkstoff Minoxidil als wirksam heraus gestellt. Ursprünglich wurde dieses Mittel für Patienten mit Bluthochdruck verwendet. Als sich eine positive Wirkung auf das Haarwachstum der Patienten zeigte, wurde der Wirkstoff weiterhin untersucht. Produkte wie
z. B. Foligain Minoxidil können die Durchblutung der Kopfhaut verbessern. Durch diesen Effekt werden die Haarfollikel wieder besser mit Nährstoffen versorgt. Letztendlich kann der Haarverlust gestoppt werden und unter Umständen kann sich der Haarwuchszyklus wieder regenerieren.

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