Unser Körper besteht zu über 55 % aus Wasser. Wir müssen also ausreichend trinken, damit der Organismus volle Leistung bringen kann. Jeden Tag verlieren wir über die Atmung und Körperausscheidungen bis zu zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Daher ist es ratsam, diese Menge auch täglich zu trinken. Längst nicht alle Getränke sind geeignet, um gleich literweise den Durst zu stillen. Viele Fruchtsäfte und Softdrinks enthalten jede Menge „versteckter Kalorien“ in Form von Zucker. Nicht nur Cola und Co. sind Zuckerbomben, auch Apfelsaft enthält rund 10 % Prozent des Dickmacher-Kristalls. Auch trendige Energy-Drinks sollten die Ausnahme bleiben. Eine gute Figur hingegen machen Sie mit den folgenden Getränken:

Mate – stoppt den Appetit
Mate gilt zu Recht als top Schlankmacher. Vor zwanzig Jahren ein Kult-Tee, dann lange in der Versenkung verschwunden, ist er jetzt wieder aufgetaucht – in Form neuer, hipper Mate-Drinks. Ursprünglich war der heiße Aufguss aus den geschnittenen Blättern des Mate-Strauchs der „Kaffee“ der Lateinamerikaner. Das Koffein im Mate ist mild und besonders wirksam. Daher hat es einen eigenen Namen bekommen – Matein. Es bringt den Stoffwechsel in Schwung und kurbelt die Verdauung an. Durch Matetee wird die Fettverdauung stimuliert und der Appetit gedämpft – wir essen automatisch weniger. Mate enthält viele wichtige Mineralstoffe, aber so gut wie keine Kalorien. Der T-Boost von Goldmännchen (www.goldmaennchen.de) verbindet Mate mit den vitaminreichen SuperFruits Acerola und Gojibeeren. Für den aktiven Start in den Tag und Lust auf Bewegung gibt es noch eine Prise Energizer-Guarana.

Löwenzahn-Presssaft – kurbelt den Stoffwechsel an
Naturreiner Presssaft aus Löwenzahn regt die Lebertätigkeit an. Das hängt mit den darin enthaltenen Bitterstoffen zusammen. Fett kann so effektiver und schneller verdaut werden. Außerdem wirken die gezackten Blätter entwässernd. Wir verlieren überschüssige Wassereinlagerungen, die den Stoffwechsel blockieren. Je langsamer der Stoffwechsel, desto wahrscheinlicher landen unnötige Kilos auf den Hüften. Um das zu vermeiden, rühren Sie täglich 2-3 Teelöffel Löwenzahnsaft in 200 ml Tomaten- oder Gemüsesaft. Den Löwenzahnsaft für den Schlank-Cocktail gibt es in Reformhäusern und Bio-Geschäften (von Schoenenberger).

Kefir – hält die Darmflora in Schuss
Ursprünglich aus dem Kaukasus stammend, hat Kefir längst die Regale deutscher Supermärkte erobert. Um Kefir herzustellen, wird Milch mithilfe spezieller Bakterien und Hefen vergoren, sodass sie sämig wird und erfrischend-säuerlich schmeckt. Das „Getränk der Hundertjährigen“ gibt es bei uns meist in der fettarmen Variante mit „schlanken“ 1,5 % Fett. Drin stecken viel Calcium und Magnesium für starke, bewegungsfreudige Muskeln sowie gesundes Eiweiß. Durch den hohen Eiweißgehalt sättigt Kefir im Gegensatz zu den meisten Schlankdrinks hervorragend. Ganz wichtig sind auch die enthaltenen Milchsäurebakterien. Sie sorgen für ein gute „Besiedlung“ im Darm und halten die Verdauung fit.

Kaktusfeigensaft – Süßkram für Figurbewusste
Fruchtsaft ist im Allgemeinen nicht unbedingt ein Schlankmacher. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Naturreiner Kaktusfeigensaft (erhältlich im Reformhaus) aus frischen Wüstenfrüchten ist ideal zum Schlankbleiben. Der natürliche Energy-Mix aus Glukose und Fruktose wird schnell vom Körper aufgenommen und verarbeitet. Wir fühlen uns fit und leistungsstark. Die enthaltene Aminosäure (Eiweißbaustein) Prolin ist wichtig zum Aufbau von Muskeln, die unseren Grundumsatz erhöhen. Je höher der Grundumsatz, desto mehr Kalorien verbrennen wir in Ruhephasen. Ganz nebenbei sorgt Prolin für ein straffes Bindegewebe. Kaktusfeigensaft ist köstlich, angenehm süß. Schon die empfohlenen 2×20 ml (nur rund 17 kcal) am Tag stillen die Lust auf Süßes. Da fällt der Verzicht auf Schokolade gar nicht schwer.

Brennnesseltee – lässt die Pfunde purzeln
Brennen Brennnesseln Fettpolster weg? Ganz so einfach ist es leider nicht, aber Brennnesseln unterstützen den Körper effektiv beim Schlankbleiben. Besonders wirksam ist Brennnesseltee aus der Apotheke (z. B. von H&S). Denn als Arzneitee enthält er garantiert genug Wirkstoffe, um den Körper zu entwässern. In überschüssigen Wassereinlagerungen sind Giftstoffe gelöst, die nicht über die Leber und Niere ausgeschieden werden konnten. Diese Giftstoffe verlangsamen den Stoffwechsel. Wir fühlen uns schlapp und müde. Die Wirkstoffe im Brennnesseltee sorgen für eine schnelle Ausleitung dieser Wassereinlagerungen und unterstützen so einen aktiven Lebensstil.

Mineralwasser – einfach null Kalorien
Es ist wohl keine erstaunliche Neuigkeit, dass Wasser gut für die Figur ist. Denn Mineralwasser löscht den Durst ohne auch nur eine einzige Kalorie. Im Vergleich aber weisen Mineralwässer deutliche Qualitätsunterschiede auf. Achten Sie auf den Mineralstoffgehalt. Wasser mit viel Magnesium und Calcium unterstützt die Muskelfunktion und versorgt den Körper besonders effektiv, auch nach dem Sport. Gute Mineralwässer enthalten bis zu 300 mg Calcium und 70-80 mg Magnesium pro Liter. Außerdem ist ein geringer Natriumgehalt im Wasser wichtig (möglichst unter 150 mg pro Liter). Zuviel Natrium (Salz) führt auch zu Wassereinlagerungen, die sich negativ auf den Stoffwechsel auswirken. Um Wasser ohne zusätzliche Kalorien geschmacklich aufzupeppen, können Sie Zitronen- oder Gurkenscheiben sowie frische Minzblätter hineinlegen.

Alkoholfreies Hefeweizen – kalorienarmer Iso-Drink
Weizenbier ist sehr gesund, wenn nur der Alkohol nicht wäre. Viele Brauereien haben daher keine Kosten und Mühen gespart, leckere und vollmundige Weißbiere ohne Alkohol herzustellen (Herrnbräu, Erdinger, Ustersbacher). Sie enthalten mit rund 25 Kilokalorien pro 100 ml nur knapp halb soviele Kalorien wie Saft oder Cola. Außerdem sind sie isotonisch, d. h. ihr Mineralstoffgehalt ähnelt dem des menschlichen Blutes. Alkoholfreies Weizen ist besonders gut für nach dem Sport geeignet. Einem gemütlichen „Bierchen“ am Feierabend ist nichts mehr entgegenzusetzen. Weizenbiere ohne Alkohol steigern im Gegensatz zu alkoholhaltigen Getränken nicht die Lust auf Schweinebraten, Pommes und Co.. Denn oft sind es die fettreichen Mahlzeiten nach dem Genuss von Alkohol, die wir als „Wohlstandswampen“ mit uns herumschleppen.