Wie hält der Lippenstift länger auf den Lippen?

Kaum hat man einen Lippenstift aufgetragen, schon ist er wieder verwischt. Aber zum Glück lässt sich die Haltbarkeit des Lippenstiftes dank einiger kleiner Kniffe deutlich verlängern. Vor dem Auftragen sollten zuvor aufgetragene Kosmetikprodukte komplett eingezogen sein, verbliebene Reste müssen entfernt werden. Dann wird mittels eines Lipliners der Mund umrandet – es schadet aber auch nicht, die Lippen komplett damit auszumalen. Dabei sollte sorgfältig vorgegangen werden, der Lipliner wird mittels eines Pinsels gut eingearbeitet. Nach dem Abpudern mit einem Transparentpuder (dadurch wird eine haltbarkeitsverlängernde Schutzschicht gebildet) wird die erste Schicht Lippenstift mit dem Pinsel aufgetragen. Dabei werden die Lippen etwas gestrafft, damit auch die Lippenfältchen im flächigen Kontakt mit der Farbe kommen. Überschüssige Farbe wird mit einem Küchenpapier oder einem Kosmetikpapier entfernt, bevor die Lippen erneut abgepudert werden. Es folgt nun eine weitere Schicht Lippenstift. Vor dem Spiegel kontrolliert man, ob der gesamte Lippenbereich gleichmäßig mit der Farbe bedeckt wurde. Falls nicht, muss man halt die gesamte Prozedur wiederholen. Zu guter Letzt sorgt eine Schicht Lipgloss dafür, dass die Farbe etwas länger ihre ebenmäßige Farbe behält.

Welche Grundregeln müssen beachtet werden?

Je fettreicher ein Lippenstift ist, desto eher besteht die Gefahr des nachträglichen Verwischens. Und je höher der Anteil an Puderelementen beim Lippenstift ist, desto länger hält er. Die Verkeimung ist ebenfalls ein wichtiges Problem. Beim Auftragen des Lippenstiftes gelangen unweigerlich Keime auf den Stift. Die können sich insbesondere in der Wärme explosionsartig vermehren. Der beste Lagerort für einen Lippenstift ist daher ein möglichst dunkler und kühler Ort, so bleibt der Stift nicht nur hart, eine kühl aufgetragene Farbe hält auch länger. Die Verkeimung lässt sich zudem auf ein erträgliches Maß senken, indem der Lippenstift mit einem speziellen Pinsel aufgetragen wird. Der ist zudem genauer in der Anwendung und lässt sich nach der Anwendung leicht reinigen. Auch verteilt der Pinsel die Farbe sehr gut bis in die kleinsten Lippenfältchen, was die gesamte Haltbarkeit deutlich verlängert. Wer ganz sicher gehen möchte, besorgt sich aus der Drogerie noch einen Lippenlack. Dieses Flüssigprodukt enthält zumeist Silikone und Alkohol, wird ganz zum Schluss mit einem feinen Pinsel aufgetragen und bildet dann einen feinen Schutzfilm. Allerdings fühlen sich die Lippen dadurch auch etwas starr an.

Wie oft werden die Lippen benutzt?

Die Lippen bewegen sich rund 15.000 mal pro Tag und jede dieser Bewegungen strapaziert nicht nur die dünne Lippenhaut sondern senkt auch die Haltbarkeit der aufgetragenen Farbe ein bisschen. Darunter fällt auch jede Aktion, bei welcher der Mund eine Rolle spielt, wie etwa beim Reden, Rauchen, Lippen zusammenbeißen, Grimassen schneiden, lachen oder Kaugummi kauen. Geschminkte Lippen sollten möglichst wenig berührt werden, denn jeder Kontakt, sei es nun mit einem Trinkglas, einem Taschentuch oder einem anderen Mund senkt die Haltbarkeit des aufgetragenen Lippenstiftes.

lippen