Wie gut sind selbstgemachte Gesichtsmasken für die Haut?

Gesichtsmasken sind ein kleiner Wellness-Urlaub für die Gesichtshaut. Trockene Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt, strapazierte Haut entspannt und abgestorbene Hautschuppen werden wie bei einem Peeling entsorgt. Obendrein erhält die Haut wichtige Vitamine und Mineralien. Im Unterschied zu den meisten anderen Kosmetikartikeln lässt sie sich völlig unkompliziert selber herstellen. Dies erfreut auch den Geldbeutel, denn die benötigten Zutaten finden sich in jedem gut sortierten Haushalt. Auch weiß Frau immer ganz genau, was in der selbst hergestellten Gesichtscreme steckt. Viele der etwa in Drogerien erhältlichen Gesichtsmasken enthalten Stoffe, die insbesondere bei häufigerer Anwendung zu Unverträglichkeiten oder gar Allergien führen können. Zudem macht es ganz einfach Spaß, sich seine Creme selbst herzustellen. Mit zunehmender Routine lernt man die Bedürfnisse seiner Haut besser kennen und kann die Rezeptur der Creme entsprechend variieren. Das Risiko von allergischen Effekten lässt sich durch die Verwendung von Bio-Produkten minimieren. Wer dennoch Bedenken vor Unverträglichkeiten hat, testet die Gesichtsmaske zunächst probeweise an einer kleinen Hautstelle.

Womit und wie gelingt die eigene Gesichtscreme?

Für die Grundrezeptur benötigt man eigentlich nur Lebensmittel. Dabei kommt fast jedes Gemüse oder Obst in Frage, aber auch Honig, Kaffee, Eier sowie Milchprodukte. Etwas ganz Besonderes ist die Heilerde-Maske. Sie wirkt optimal gegen unreine Haut und ist gleicher Maßen reinigend und entzündungshemmend. Für trockene und reifere Hauttypen sollten eher fettigere Produkte wie etwa Avocados oder Bananen verwendet werden, während für trockenere und unreifere Hauttypen Lebensmittel mit hohem Wasseranteil wie etwa Gurken oder Tomaten zu empfehlen sind. Versuchen Sie es doch mal als ersten kleinen Selbstversuch mit einer eigenen Peeling-Maske. Dafür verrühren Sie einfach Olivenöl mit etwas Zucker und massieren es vorsichtig in die Haut ein. Nach kurzer Einwirkungszeit entfernen Sie es mittels Kosmetiktuch und warmem Wasser. Das klappt nicht nur mindestens so gut wie bei industriellen Cremes, sondern dank des Olivenöls entfällt sogar das von den gekauften Peelings bekannte Nachbrennen der Gesichtshaut.

Was gibt´s sonst noch Wichtiges?

Wichtig ist, dass selbst hergestellte Cremes zumeist nicht sehr lange haltbar sind. Am besten aufgehoben sind sie daher im Kühlschrank und sollten auch möglichst noch am selben Tag verbraucht werden. Vor der Anwendung muss die Haut sehr gründlich gereinigt werden, denn Make-up-Reste, Sonnenmilch, Parfum etc. können die Wirkung verringern oder sogar verhindern. Im Internet finden sich unzählige Rezepte zur Herstellung von Gesichtscremes. Wer beispielsweise mit Akne zu kämpfen hat, sollte es einmal mit einer Honig-Quarkmaske versuchen. Ein kleiner Tipp für die Lippen: Tragen Sie während der Behandlung stets Honig auf die Lippen auf, dadurch bleiben diese insbesondere in der kälteren Jahreszeit samtig weich. Probieren Sie es einfach aus, schauen Sie in Ihren Kühlschrank und Speisekammer und wählen aus, was Sie anderenfalls vielleicht ohnehin wegwerfen würden und Sie leisten sogar einen Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung.

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