Was hilft gegen einen Damenbart?

Haare an den Beinen und unter den Achseln kennt jede Frau. Sie fallen nicht so auf oder werden einfach mit Rasur oder Peeling entfernt. Viele Frauen müssen sich auch der Realität stellen, dass Haare am Kinn und über der Oberlippe spießen können. Der Damenbart ist jedoch sehr unbeliebt. Viele Frauen schämen sich dafür und suchen händeringend nach einer Lösung. Die Ursachen für eine solche Gesichtsbehaarung bei der Frau sind meist hormonell bedingt. Ausgelöst wird der Haarwuchs durch männliche Sexualhormone, den sogenannten Androgenen. Diese produziert jeder weibliche Körper in geringen Mengen. Jedoch führen diese bei empfindlichen Haarfollikeln zum Wachstum. Dass diese besonders empfindlich sind, ist genetisch bedingt, wird also vererbt. Aber auch ein sinkender Östrogenspiegel, z.B. in den Wechseljahren, kann Schuld an einem Haarwachstum an Kinn und Oberlippe sein. Doch was kann man tun, um die unangenehme Haarpracht im Gesicht zu vermeiden?

Selbsthilfe

Viele betroffene Frauen versuchen, das Haarwachstum an Kinn und über der Oberlippe mit einer täglichen Rasur in den Griff zu bekommen. Jedoch wachsen die Stoppeln oft sehr dunkel nach und sind besonders auffällig. Diese Prozedere ist daher sehr aufwendig und höchsten für das Entfernen weniger Haare geeignet. Ein paar Härchen im Gesicht lassen sich aber auch mit einer Pinzette gut entfernen. Länger anhaltend ist bei einem ausgeprägten Wachstum von Haaren im Gesicht das Wachsen. Mehrere Tage bis Wochen lassen sich dann keine Haare mehr sehen. Dann muss die Aktion wiederholt werden. Warmer Wachs wird auf die betroffenen Stellen gestrichen, kühlt ab und härtet aus. Mit dem Abziehen verschwinden auch die Haare. Auch Kaltwachsstreifen wirken. Sie werden auf die betroffenen Stellen gestrichen und gegen die Wuchsrichtung der Haare abgezogen. Weil das Prozedere im Gesicht sehr unangenehmen sein kann, ist die Unterstützung im Kosmetikstudio zu empfehlen.

Medizinische Behandlungen

Ärzte bieten Hilfe gegen den Haarwuchs im Gesicht an. Beim Hautarzt erhält man spezielle Cremes, die in den Stoffwechsel des Haarwuchses eingreifen. Die Haare werden dünner und feiner und fallen daher nicht mehr so auf. Bis die Wirkung sichtbar wird, dauert es jedoch einige Wochen. Am effektivsten ist die Laserbehandlung, da die unerwünschten Haare auf Dauer verschwinden können. Jedoch ist diese recht kostspielig, schmerzhaft und es sind mehrere Anwendungen erforderlich, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Die passende Behandlung, ob selbst zu Hause oder mit Unterstützung, muss jeder für sich selbst herausfinden. Wichtig ist, dass diese den gewünschten Erfolg bringt. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Ursache eines vermehrten Haarwuchses, insbesondere, wenn dieser neu auftritt, krankheitsbedingt sein kann durch Veränderungen im Hormonhaushalt bzw. eine verstärkte Androgenproduktion. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, das von einem Arzt abklären zu lassen, da damit auch andere Nebenwirkungen einhergehen können. Wird die Ursache behandelt, verschwindet häufig auch der übermäßige Haarwuchs wieder.

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