Früher hatten die Menschen nur die Mittel aus der Natur, um sich zu heilen, äußerlich und innerlich. Mit der Industriealisierung und der Erfindung von Penicillin und anderen Arzneimitteln, gerieten die natürlichen Heilmittel immer mehr in Vergessenheit, werden jetzt aber wo viele Menschen allergisch reagieren oder vor den Nebenwirkungen der chemischen Produkte Angst haben, wiederentdeckt. Insbesondere bei krankhaften Hautzuständen wie trockener Haut, Pickeln und roten Äderchen werden heute selbst von Apothekern statt diverser chemisch hergestellter Cremes sogenannte Cosmeceuticals empfohlen, die auch als „Kosmetik am Rande der Medizin“ bezeichnet werden. Entwickelt wurden inzwischen neben Cremes auch Gesichtswässer und Seren mit kosmetisch wirksamen Stoffen, wobei deren Effekt an den von einer Arznei heranreicht. Bezeichnet werden Cosmeceuticals im Handel häufig auch als Dermatokosmetik, Dermaceuticals oder medizinische Kosmetika. Für die Verbraucher ein Nachteil ist hier, dass die Inhaltsstoffe, die eine pharmazeutische Wirkung habe, in der Gesetzgebung nicht klar definiert sind, wobei sie aber EU-Kosmetikverordnung unterliegen und so wie alle Kosmetikstoffe auch, sicher und verträglich sein müssen. Außerdem muss erwiesen sein, dass im Vergleich zu Arzneimitteln weder in die Blutbahn gelangen und dürfen auch nicht versprechen im Rahmen der Bewerbung dass Krankheiten durch ihre Verwendung geheilt werden können.

Wirkweise

Die Cosmeceuticals sind aber dennoch in der Lage die Hautbarriere zu überwinden. Das Besondere an den Cosmeceuticals ist, dass diese nicht nur oberflächlich wirken, sondern auch Hautfunktionen wie Barriereschutz und das Feuchthaltevermögen verbessern. Damit darf letztlich auch geworben werden. Doch derartige Wirkversprechen müssen nachgewiesen worden sein in Tests. Cosmeceuticals helfen vor allem bei Hautproblemen, die in den tieferen Schichten sitzen. Wer also Pickel und Mitesser hat, Verhornungsstörungen und erweiterte Äderchen, Pigmentflecken und unter einer durch UV-Licht verursachten Hautalterung bzw. Fältchen leidet, der kann diese Kosmetikprodukte sehr gut anwenden. Dabei wird ein Hautpflegeprodukt durch zwei Dinge zu einem

Cosmeceuticals

Cosmeceutical: Die enthaltenen Wirkstoffe stehen den Hautzellen hoch konzentriert zur Verfügung und liegen in aktiver Form vor. Dabei können heute auch luft- und lichtempfindliche Vitamine wie Vitamin C bei der Herstellung dieser Produkte so stabilisieren, dass sie nicht bereits schon im Cremetiegel zerfallen.