Ich liebe Nagellack und habe schon recht viele verschiedene Marken getestet – manche mit mehr, manche mit weniger Erfolg. Um so neugieriger war ich, als Beautytesterin.de mir einen Lack der Marke Butter London zum Test anbot. Mein erster Lack dieser mittlerweile total gehypten UK Marke und dann gleich einer, der dank seines kupfernen Schimmers auffällt.

 

Butter London ist unter anderem für seinen Verzicht auf Tierversuche und schädliche Inhaltsstoffe wie Formaldehyd, Methylbenzol und den Weichmacher DBP und erscheint somit als „Kosmetik mit Gewissen“. Nicht nur Schwangere schätzen daher diese veganen Produkte, Butter London erlebt grade weltweit einen regelrechten Hype.

 

Butter London "Bit Faker"

Butter London „Bit Faker“

Die mir zur Verfügung gestellte Farbe „Bit Faker“ ist wirklich für jede Jahreszeit und Gelegenheit geeignet, denn die Partikel wirken niemals „too much“ und wirken alleine, oder aber als Überlack über einem schlichten Farblack besonders schön. Dabei ist die Glitter-Dichte in der Klarlack-Base recht hoch, mit nur einem Anstrich erhält man genug Partikel um aufzufallen – gefällt mir sehr. Das habe ich bei anderen Lacken auch schon anders erlebt, wenn nämlich 3-4 Schichten nötig waren, um überhaupt Glitzer zu erkennen. Hier erkennt man auf jeden Fall die gute Qualität der doch nicht ganz billigen Butter London Lacke.

 

Auf dem Bild sehr ihr genau eine Schicht Glitzerlack, ich finde das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die Trocknungszeit war sehr gut, schneller als bei vielen anderen Lacken. Ich konnte dabei keinen übermäßigen Lackgeruch feststellen, der Auftrag gestaltete sich problemlos und gleichmäßig. Allerdings sind die Partikel später deutlich fühlbar, nicht wie bei den neuen Sand-Lacken, aber doch als Unebenheiten. Wer das nicht mag, kann mit einem Überlack Abhilfe schaffen.

 

Nahaufnahme von Butter Londons "Bit Faker"

Nahaufnahme von Butter Londons „Bit Faker“

Was die Haltbarkeit anbelangt, so muss zwischen der Nagelspitze und dem restlichen Nagel unterscheiden. Meine bisherige Erfahrung mit Glitzerlacken zeigt sich auch hier wieder – die unebene Oberfläche führt besonders an der Nagelspitze schneller zu Absplitterungen, als normaler Lack. Kein Problem aber für mich, denn Bit Faker läßt sich dann wunderbar nachlackieren, so dass Tip-Wear nicht mehr so auffällt. Auf dem restlichen Nagel ist die Haltbarkeit sehr gut, so gut nämlich, dass das Ablackieren etwas Arbeit bedeutet…typisch Glitzerlack also.

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Alles in Allem eine sehr überzeugende Leistung, die mich neugierig auf die anderen Farben der UK-Marke macht.